{"id":4681,"date":"2025-07-12T15:04:57","date_gmt":"2025-07-12T13:04:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alexander-strommer.at\/?p=4681"},"modified":"2025-07-12T16:20:20","modified_gmt":"2025-07-12T14:20:20","slug":"%e6%97%a5%e6%9c%ac-japan-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/?p=4681","title":{"rendered":"\u65e5\u672c &#8211; Japan 2025"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser zweiter Trip ins Land der aufgehenden Sonne<\/h2>\n\n\n\n<p>Manche sagen, beim zweiten Mal wird alles entspannter. Andere sagen, man wiederholt sich nie ganz. Wir sagen:\u00a0Japan 2025\u00a0wird wie der zweite Teil eines Films, der beim ersten Mal schon grandios war \u2013 nur diesmal mit mehr Handlung, anderen Begegnungen, neuen Abenteuern und garantiert wieder jeder Menge: \u201eLost in Translation\u201c-Momenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Planungen f\u00fcr unseren zweiten Japan-Trip laufen inzwischen auf Hochtouren \u2013 oder besser gesagt: Sie sausen mit Shinkansen-Tempo durch mein Gehirn! Diesmal wird alles ein wenig anders, ein bisschen verr\u00fcckter, ein bisschen l\u00e4nger \u2013 und ganz sicher wieder unvergesslich. Ich bin jetzt schon gespannt wie ein Bambusbogen beim Kyudo (japanisches Bogenschie\u00dfen \u2013 googelt das mal, sehr elegant!).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann, wie, wo? \u2013 Der grobe Reiseplan (Spoiler: Es wird lang, wild und wunderbar)<\/h2>\n\n\n\n<p>Was machen wir diesmal und wann geht es los? Na, haltet euch fest:\u00a0Am 10. November 2025 heben wir in Richtung Osaka ab\u00a0\u2013 und kehren erst\u00a0am 5. Dezember\u00a0von Tokyo wieder in den westlichen Kulturkreis zur\u00fcck. Das sind fast vier Wochen! Ich war noch nie so lange am St\u00fcck auf Urlaub \u2013 und bin noch nie so bereit daf\u00fcr gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fritz ist jetzt frischgebackener Pensionist und daher so flexibel wie eine Yoga-Lehrerin auf Matcha. Ich hingegen darf endlich meine angesammelten \u00dcberstunden und den fast fossilisierten Resturlaub loswerden, bevor er mir wie Sushi bei 35 Grad verdirbt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1336\" height=\"1376\" src=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ohne-Titel-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4682\" srcset=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ohne-Titel-1.jpg 1336w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ohne-Titel-1-291x300.jpg 291w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ohne-Titel-1-768x791.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1336px) 100vw, 1336px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben uns&nbsp;<strong>ganz bewusst f\u00fcr den Zeitraum November bis Anfang Dezember entschieden<\/strong>, aus mehreren sehr guten Gr\u00fcnden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Herbstlaub!<\/strong>\u00a0In Japan ist der Herbst das neue Sakura, nur mit weniger Menschen \u2013 statt Kirschbl\u00fcten fotografiert man leuchtend rote Ahornb\u00e4ume, goldene Ginkgoalleen und Landschaften, die aussehen wie ein Kunstfilter.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Keine Hitze!<\/strong>\u00a0Der japanische Sommer ist nichts f\u00fcr Anf\u00e4nger. Schw\u00fcl, hei\u00df, und irgendwie immer ein bisschen zu viel. Wir haben beschlossen: Schwitzen nur in den Onsen-B\u00e4der. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Okinawa hat dann immer noch Badetemperaturen<\/strong>, aber ohne die tropische Luftfeuchtigkeit. Perfekt f\u00fcr leichte Kleidung, aber ohne das Gef\u00fchl, man w\u00fcrde in einer hei\u00dfen Misosuppe leben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Strandurlaub? Been there, done that \u2013 no thanks.<\/strong>\u00a0In Thailand festgestellt: Zwei Tage am Strand sind sch\u00f6n. Ab Tag drei fangen wir an, uns gegenseitig mit Sonnencreme zu bemalen und uns zu nerven.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung!<\/strong> Klar, wir werden wahrscheinlich kein Bilderbuchwetter erwarten k\u00f6nnen, aber es ist uns beiden egal. Lieber einen Schirm, als zwei Tonnen Sonnencreme. haha<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Osaka &amp; Takamatsu \u2013 Udon, Kunst und der Beginn unseres Abenteuers<\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere Reise beginnt in&nbsp;Osaka, dem inoffiziellen Streetfood-Mekka Japans und der Stadt der Expo 2025. Die Expo ist zu unserem Reisetermin bereits vorbei, aber Fritz m\u00f6chte gerne die Ausstellungsorte besuchen. Ich freu mich schon auf Takoyaki, Okonomiyaki und darauf, mit vollen B\u00e4uchen durch die blinkende Dotonbori zu rollen. Danach geht es mit dem Hochgeschwindigkeitszug (aka futuristischem Reisewunder) direkt in die&nbsp;Pr\u00e4fektur Kagawa&nbsp;\u2013 genauer gesagt nach&nbsp;Takamatsu.<\/p>\n\n\n\n<p>Was macht man da? Nun:&nbsp;Udon essen. Viel Udon. Bis die Hosen spannen.&nbsp;Sanuki-Udon gelten als die besten der Welt, und ich nehme diese Mission sehr ernst. Au\u00dferdem stehen ein paar echte Geheimtipps auf der Liste:<\/p>\n\n\n\n<p>Shodoshima, die &#8222;Oliveninsel&#8220;, wo Japaner mediterran tr\u00e4umen. Es gibt dort eine Mini-Ausgabe von Santorini (kein Scherz!) und eine Schlucht, die sich mit jeder isl\u00e4ndischen Landschaft messen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Shido, die Partnerstadt von Eisenstadt (ja, genau, unsere burgenl\u00e4ndische Hauptstadt hat eine japanische Schwester!).<\/p>\n\n\n\n<p>Naoshima, die Insel der Kunst. Dort trifft man auf zeitgen\u00f6ssische Museen, riesige K\u00fcrbisse von Yayoi Kusama und vielleicht auch auf die Erleuchtung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kyushu \u2013 Inselabenteuer mit Mietwagen und mutigem Fahrer (also ich)<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dem Udon-Gelage geht es wieder in den Shinkansen und runter nach&nbsp;Kyushu, der s\u00fcdlichsten der vier Hauptinseln Japans \u2013 und eine Region, die man viel zu selten auf den Reiseradar bekommt. Unser erster Stopp:&nbsp;Fukuoka, wo man angeblich das beste Ramen Japans findet (Challenge accepted!).<\/p>\n\n\n\n<p>Dann weiter nach\u00a0Nagasaki\u00a0\u2013 geschichtstr\u00e4chtig, wundersch\u00f6n am Wasser gelegen und unser Startpunkt f\u00fcr den gro\u00dfen Roadtrip. Mietwagen \u00fcbernehmen? Klar! Aber Fritz hat sich dezent aus der Verantwortung geschlichen:\u00a0\u201eLinksverkehr? Ohne mich.\u201c\u00a0Also bin ich der offizielle Fahrer. Ich hoffe, die Verkehrsregeln dort sind so h\u00f6flich wie die Leute. Ich muss Fritz jetzt schon versprechen, dass ich mich dort im Auto nicht so aufpudeln werde wie zuhause. <\/p>\n\n\n\n<p>Von Nagasaki aus fahren wir mit der F\u00e4hre r\u00fcber nach\u00a0Kumamoto, der Stadt mit der vielleicht s\u00fc\u00dfesten Burg-Maskottchen-Figur aller Zeiten (Google:\u00a0<a href=\"https:\/\/kumamon-land.jp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Kumamon<\/a>, danke sp\u00e4ter). Auf dem Weg:\u00a0Mount Aso, ein aktiver Vulkan, der auch im Nebel noch majest\u00e4tisch wirkt,\u00a0Mainai Falls\u00a0\u2013 f\u00fcr den \u201eIch-steh-vor-einem-Wasserfall-und-denke-nach\u201c-Moment,\u00a0Yufuin\u00a0\u2013 ein Onsen-Ort wie aus einem Ghibli-Film, und\u00a0Beppu, wo Dampf aus dem Boden kommt, als w\u00fcrde die Erde Reis kochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir rollen gem\u00fctlich die K\u00fcste entlang bis nach\u00a0Kagoshima, wo wir den Mietwagen zur\u00fcckgeben, den Vulkan Sakurajima bestaunen, kurz Stadtluft schnuppern \u2013 und uns dann auf den\u00a0gr\u00f6\u00dften\u00a0Abenteuerteil einlassen:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">26 Stunden F\u00e4hre nach Okinawa \u2013 was kann da schon schiefgehen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ja, richtig gelesen.\u00a026 Stunden auf einem F\u00e4hrschiff, von Kagoshima nach\u00a0Okinawa. Fritz will das und freut sich, ich&#8230; naja, sagen wir, ich werde mich vorbereiten. Zwei Tage vorher mit Tabletten gegen Seekrankheit, Snacks, Podcasts und einem Notfallplan: \u201eIch m\u00f6chte f\u00fcr den schlimmsten Fall zumindest eine Kabine mit eigenem Klo haben!\u201c Problem: Diese Ticketkategorie kann man nur einen Monat vor der Reise telefonisch reservieren und ich f\u00fcrchte, dass ich mit meinem Duolingo Japanisch ein wenig \u00fcberfordert sein werde.\u00a0 Mit &#8222;Sumimasen, ego ga hanasse masuka?&#8220; kann ich zumindest probieren, ob das Gegen\u00fcber Englisch sprechen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>In\u00a0<strong>Naha<\/strong>, Okinawas Hauptstadt, erwartet uns ein v\u00f6llig neues Japan:\u00a0<strong>tropisch, entspannt, bunt und eine Prise karibisch<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Pl\u00e4ne hier in Okinawa? Minimalistisch, wie es sich f\u00fcr die s\u00fcdliche Insel geh\u00f6rt:<\/p>\n\n\n\n<p>Und vor allem:\u00a0<strong>Nichts m\u00fcssen, nur sein.<\/strong>\u00a0F\u00fc\u00dfe im Sand, Shisa-Statuen \u00fcberall, Sonnenunterg\u00e4nge zu zweit. Okinawa ist unser \u201eWir lassen uns treiben\u201c-Kapitel.<\/p>\n\n\n\n<p>Das legend\u00e4re\u00a0<strong>Okinawa Churaumi Aquarium<\/strong>\u00a0\u2013 mit Walhaien, Quallenkunst und einem \u201eIch will hier einziehen\u201c-Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tokyo zum Abschluss \u2013 Shopping, Sushi und sagenhafte Abschiede<\/h2>\n\n\n\n<p>Von Okinawa fliegen wir zur\u00fcck nach&nbsp;Tokyo, wo wir nochmal in das Gewusel der gr\u00f6\u00dften Stadt der Welt eintauchen. Shopping in Shibuya, Sushi in Tsukiji, vielleicht ein Abstecher nach Nakameguro f\u00fcr stylische Caf\u00e9s und fancy Izakayas (Bierbuden). Dann hei\u00dft es langsam Abschied nehmen \u2013 mit prall gef\u00fcllten Koffern, Herz und Speicherkarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann? Heimflug \u00fcber Frankfurt zur\u00fcck nach Wien. Und wahrscheinlich sofort den n\u00e4chsten Japan-Reisplan beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser zweiter Trip ins Land der aufgehenden Sonne Manche sagen, beim zweiten Mal wird alles entspannter. Andere sagen, man wiederholt sich nie ganz. 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