{"id":4700,"date":"2025-11-04T22:45:31","date_gmt":"2025-11-04T20:45:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alexander-strommer.at\/?p=4700"},"modified":"2025-11-04T22:45:35","modified_gmt":"2025-11-04T20:45:35","slug":"japan-2025-noch-fuenf-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/?p=4700","title":{"rendered":"Japan 2025 \u2013 Noch f\u00fcnf Tage"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich sag es euch, heute war wieder einer dieser Tage, an denen man merkt, warum man sich auf Japan freut. Ich hatte die\u00a0<strong>schlimmsten Erfahrungen mit der \u00d6BB<\/strong>! Streckensperre, Versp\u00e4tungen, Wechsel der Wagons, Gleiswechsel ohne Ansage, nervig laute Mitmenschen und am Ende einen Strafzettel wegen falschem Parken beim Park&amp;Ride. Nach drei Stunden im Zugchaos stand f\u00fcr mich endg\u00fcltig fest:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich brauche japanische P\u00fcnktlichkeit, Ordnung und Zuverl\u00e4ssigkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich will auf Bahnsteige, wo der Zug sekundengenau einf\u00e4hrt, die T\u00fcren sich exakt dort \u00f6ffnen, wo die Markierungen sind, und man aussteigen kann, ohne jemanden umzurennen.<br>Kurz gesagt: Ich will Shinkansen statt Schienen-Shitshow.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Es ist soweit, in\u00a0<strong>f\u00fcnf Tagen<\/strong>\u00a0geht es los, unser zweiter Trip ins Land der aufgehenden Sonne! Ich wiederhole:\u00a0<strong>F\u00dcNF TAGE!<\/strong><br>Mein Gehirn f\u00e4hrt bereits Shinkansen-Tempo, mein Herz schl\u00e4gt im Bento-Takt und mein Koffer&#8230; na ja,\u00a0<em>mein Koffer ist kein Koffer<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn: Wir reisen diesmal tats\u00e4chlich mit\u00a0&#8222;<strong>Mini-Rucks\u00e4cken<\/strong>&#8222;.<br>Kein Scherz. Meine Freundinnen haben mich beim letzten Treffen angeschaut, als h\u00e4tte ich gesagt, ich w\u00fcrde mit Handgep\u00e4ck auf den Mount Everest wandern. \u201eWas, das muss alles rein, was du mitnimmst?!\u201c Ja. 75 Liter + 10 Liter zum an- bzw. abzippen. Japan ist organisiert und waschmaschinenfreundlich .<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1523\" height=\"2031\" src=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0122-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4705\" srcset=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0122-1-edited.jpg 1523w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0122-1-edited-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0122-1-edited-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0122-1-edited-1152x1536.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1523px) 100vw, 1523px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Route Reloaded<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Route steht. Der erste Teil bleibt wie im letzten Blogpost gepostet: Osaka, Takamatsu, Shodoshima, Naoshima \u2013 kurz gesagt Streetfood, Kunst und das volle Japan-Feeling. Dann geht es mit dem Shinkansen nach\u00a0<strong>Fukuoka<\/strong>, wo wir uns dem Ramen-Koma ergeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben den Plan allerdings ein bisschen angepasst, weil wir dachten,\u00a0<em>\u201eAch, das geht ohne Auto erst Mal sicher einfacher!\u201c<\/em>\u00a0(Haha. Classic wir.) Nach dem Aufenthalt in Fukuoka fahren wir\u00a0deshalb <strong>mit dem Zug<\/strong>\u00a0nach\u00a0<strong>Nagasaki<\/strong>, schauen uns alles in Ruhe an, und dann \u2013 \u00dcberraschung \u2013 geht es wieder\u00a0<strong>zur\u00fcck nach Fukuoka<\/strong>. Warum? Weil wir dort am Flughafen unser Mietauto abholen. Denn in Kyushu wartet der gro\u00dfe Roadtrip!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Linksverkehr <\/h3>\n\n\n\n<p>Ich sag es ganz ehrlich: Ich habe\u00a0<strong>Respekt<\/strong>. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Fritz (er wird ja mein Beifahrer) die pure Angst sein wird. haha <\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe uns schon! Ich schwitze am Steuer, Fritz klammert sich an den T\u00fcrgriff wie an einen Rettungsring und das Navi ruft in freundlichem Englisch Dinge, die ich im Stress genauso wenig verstehe, als w\u00e4re es in Japanisch. \u201eWenn m\u00f6glich bitte wenden\u201c klingt in meinem Kopf schon jetzt wie eine Drohung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Hallo, wir schaffen das. Japanische Autofahrer sind h\u00f6flich, ruhig und geduldig. Wenn ich also den Blinker mit dem Scheibenwischer verwechsle (was sicher passieren wird), wird mir hoffentlich einfach nur freundlich zugewinkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1536\" src=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Verwirrung-am-belebten-Kreuzungspunkt.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4701\" srcset=\"https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Verwirrung-am-belebten-Kreuzungspunkt.png 1024w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Verwirrung-am-belebten-Kreuzungspunkt-200x300.png 200w, https:\/\/www.alexander-strommer.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Verwirrung-am-belebten-Kreuzungspunkt-768x1152.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Rest bleibt wie ein gutes Bento: abwechslungsreich und perfekt abgestimmt<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach unserem Roadtrip \u00fcber Beppu, Yufuin, Kumamoto und die Vulkanlandschaften rund um den Mount Aso geben wir das Auto in Fukuoka wieder ab, mit hoffentlich noch allen Seitenspiegeln.<br>Dann geht es mit dem Shinkansen weiter nach\u00a0<strong>Kagoshima<\/strong>, wo uns die 26-st\u00fcndige\u00a0<strong>F\u00e4hrfahrt nach Okinawa<\/strong>\u00a0erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja,\u00a0<strong>sechsundzwanzig Stunden<\/strong>.<br>Ich bin vorbereitet \u2013 mit Medikamenten gegen Seekrankheit, Snacks, Podcasts und einem Notfallplan namens \u201eKabine mit eigenem Klo\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In\u00a0<strong>Okinawa<\/strong>\u00a0werden wir dann in die totale Entspannung \u00fcbergehen: Sonne, Meer, Shisa-Statuen und null Verpflichtungen.<br>Und zum Abschluss noch ein paar Tage in\u00a0<strong>Tokyo<\/strong>, um den Koffer (also den Mini-Rucksack) wieder aufzuf\u00fcllen \u2013 mit Matcha-KitKats, Gl\u00fccksbringern, Pokemon Mitbringsel und wie immer zu vielen Fotos. Fritz wird mich 1000%ig wieder mit der Anzahl der Fotos \u00fcbertreffen.  <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Noch f\u00fcnf Tage! <\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorfreude ist offiziell nicht mehr zu stoppen. Alle Hotels sind gebucht, die Powerbanks geladen und Fritz \u00fcbt schon den Autofahrersong: \u201elinks abbiegen\u201c.<br>Japan, wir kommen wieder \u2013 Ich z\u00e4hle die Tage, die Nudeln und die nerv\u00f6sen Lachanf\u00e4lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich sag es euch, heute war wieder einer dieser Tage, an denen man merkt, warum man sich auf Japan freut. Ich hatte die\u00a0schlimmsten Erfahrungen mit der \u00d6BB! Streckensperre, Versp\u00e4tungen, Wechsel der Wagons, Gleiswechsel ohne Ansage, nervig laute Mitmenschen und am Ende einen Strafzettel wegen falschem Parken beim Park&amp;Ride. 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