Thailand 2024 – der Auftakt

Mittwoch 7.2. – ich bin geistig echt kaputt. „Jesus, hoffentlich kommt bald der Urlaub sonst hauts mir den Burn Out raus“ sag ich, statt zu schlafen, um 1:40 Uhr zu Fritz, weil mich die Schlaflosigkeit plagt. Ich nehme normalerweise keine Probleme vom Büro mit nachhause, aber in letzter Zeit gelingt es mir nicht so gut abzuschalten. Wir diskutieren bis ca. 3 Uhr Früh und nach einem kurzen Schläfchen stand der Abreisetag schon vor der Tür. Ein kurzes Schläfchen, weil ich vor dem Urlaubsantritt noch einige Dinge im Büro zu erledigen hatte. Gesagt getan – nachdem alles erledigt war, düste ich gegen Mittag nachhause und schon wartete der nächste Supergau. ICH HASSE KOFFERPACKEN! Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich bügeln so sehr hasse, dass es dem Kofferpacken überhaupt Konkurrenz machen kann.

Ich habe gepackt. Fritz hat zum 4. Mal umgepackt, aber letztendlich haben wir es beide geschafft. Fritz, ausgestattet für alle Eventualitäten (inkl. Zusatz-Zusatz-Unterhose) und ich, minimalistisch eingepackt. Minimalistisch, dass auf Instagram eine hohe Anzahl von Followerinnen das spärliche Reisegepäck bestaunt hat. lol Minimalistisch = 7 Unterhosen für 14 Reisetage. Michi Buchinger empfiehlt da einige mehr. haha

Los geht es. Wir wollen niemanden als Taxidienst belasten, also fahren wir mit dem Zug zum Wiener Flughafen. Naja, die Öffis sind, sagen wir es mal zurückhaltend, AUSBAUFÄHIG. Wir sind von Purbach am Wiener Hauptbahnhof gedüst und haben dort auf einen Railjet in Richtung Flughafen gewartet. Dieser besagte Railjet sollte eigentlich eine halbe Stunde Verspätung haben, was er nicht hatte, dafür hatte unser Zug genau so viel Verspätung, dass wir die Schnellbahnverbindung zum Rennweg nimmer erwischt hätten. Also fuhren wir mit dem Railjet, der nicht zu spät war, obwohl er eigentlich zu spät hätte sein müssen. haha

Am Flughafen angekommen, haben wir uns bei Jamies Diner zwei Pizzaecken und zwei Bier geholt. Teuer, nicht gut und mit der Freundlichkeit wars jetzt auch nicht so. Wir haben es als Deppensteuer bezeichnet, weil wir hätten auch woanders eine Kleinigkeit essen können. Nach der Passkontrolle sind wir dann zum Gate 21 gegangen und haben auf das Boarding gewartet. Es gab noch Restplätze in der Premium-Economy und wir haben uns den Aufpreis (199€) gegönnt. Die Beinfreiheit hat den Aufpreis wieder wettgemacht. Der Flug war super, mega smooth und es gab nicht mal eine klitzekleine Turbulenz. (höchstens ein paar unliebsame Flatulenzen von Mitreisenden) lol

Wir sind um 23.35 Uhr von Wien weggeflogen und nach einem ein bissl über 9-stündigem Flug in Bangkok gelandet. Kaum geschlafen, nach einer schwülen 35° Watschen, begrüßte uns eine Reisebüromitarbeiterin, welche uns auch zu unserem Taxifahrer brachte. Der war ein Traum. Wir lernten die ersten thailändischen Grussformeln und er amüsierte sich, weil bei uns zuhause Winter wirklich Winter ist und nicht so heiss wie aktuell der Winter in Thailand bei 35°. Nach einer einstündigen Fahrt (es war streckenweise etwas Stau) kamen wir in unserem Hotel an. Den Sonnenuntergang haben wir nicht gesehen, weil ich musste mein Kopfweh mit einem Seidl bekämpfen. Hat geklappt 🙂 Wir haben uns das Hotel zwar ausgesucht, aber wir haben nicht damit gerechnet, dass wir ganz oben am 12. Stock ein Zimmer bekommen, das einen super mega ultra geilen Ausblick bietet.

Nach dem Hotelseidl und dem Zimmerbezug, sind wir mit dem Tuktuk in die Nähe der Khaosan Road in die „Soi Rambuttri“ gefahren. Ich starb 27 Tode die ersten Kilometer, aber irgendwann vertraut man den Fahrern, denn die wissen echt was sie da bei ihren Fahrmanövern tun. haha Wir haben dann dort Nina und ihren Mann getroffen, die zufällig noch in Bangkok sind, weil sie Flitterwochen feiern. Unser Treffen war jetzt nicht so ganz zufällig, wie es vielleicht via Instagram rübergekommen ist, aber es war jedenfalls ur lustig. Wer Nina kennt, weiß dass das auch gar nicht anders geht. haha Es ist jetzt 1 Uhr Früh in Bangkok und wir haben in der Hotelbar die Sperrstunde eingeläutet. Nach gefühlt zwei schlaflosen Nächten, hoffe ich bzw. wir beide, dass das mit dem Jetlag jetzt nicht so tragisch wird.

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