Ein krönender Abschluss

Heute ist der letzte Tag in New York City und somit der Abschluss einer grenzgenialen Reise. Wir hatten noch einen halben Tag Zeit und sind nachdem wir aus dem Hotel ausgecheckt haben, nochmal mit der U-Bahn in die City gefahren. Wir sind an der 57th Straße raus aus der Linie F und wollten nochmal in die 5th Avenue. Bleib in New York nur einmal mit einem Fragezeichen im Gesicht stehen und es ist sofort jemand zur Stelle der dir hilft bzw. weiterhelfen möchte. Diesmal haben wir die Hilfe, die uns ein netter älterer Herr angeboten hat, abgelehnt, weil wir ja schon die New York Asse Superprofis sind und selbständig navigieren können. Ende vom Lied: Wir waren nicht in der 5th sondern in der 7th! Das mit den Himmelsrichtungen ist ja eigentlich recht einfach, vorausgesetzt man weiß in welche Himmelsrichtung die U-Bahnstation liegt. Nach einer Shoppingrunde bei Abercrombie & Fitch hatte nun mein Koffer das optimale bzw. maximal erlaubte Reisegewicht erreicht und im Trump Tower und dem Apple Store war ich nur noch schauen. „Danke, hob nur gschaut!“ Später am Flughafen stellte sich heraus, dass ich noch für ca. 4kg Platz gehabt hätte. Eigentlich ein Skandal, aber wenigstens habe ich ein bissi gespart.

Nach dieser Shoppingrunde waren wir eigentlich beide nimmer wirklich motiviert und haben überlegt was wir noch machen können. Fritz kam dann auf die Idee, dass es ja in New York ein österreichisches Kulturinstitut gibt und wir mal bei Google Maps nachschauen könnten, wo dieses besagte Institut liegt. Glück braucht man auch mal, denn das Institut lag genau um die Ecke an der wir gerade standen. 😀 Wir haben uns dann die Gratisausstellung angeschaut und sind wieder abgezogen. Kunst muss man mögen, denn die ausgestellten Exponate kann man nicht verstehen.

Jamaica here we come

Nachdem wir zurück ins Hotel gedüst sind, um unsere Koffer zu holen, ging es dann ab in Richtung Jamaica Station. Rein in die Linie F bis Forrest Hill und dann mit der E Linie bis Jamaica und dem Airtrain zum Terminal 1 des JFK Flughafens. Ich bin mittlerweile genauso Subway-Fit wie mein „stand clear to the closing doors please-Ansager“, der mir ehrlich gesagt jetzt schon fehlt.

JFK

Das Einchecken ging relativ flott, genauso die Sicherheitskontrolle und bald saßen Fritz und ich bei unserem Gate. Wir haben dort bei einer Bar zwei Heineken geordert und dafür 20 Dollar berappt. Ja, da setzt es dich am Scheißer. Nun, danach hatten wir noch 14 Dollar und ein paar Schottermünzen. Ich fragte die nette Kellnerin, ob wir damit Beide irgendein Bier bekommen. Sie hat sich abgepeckt und uns zwei Bier um die 14 $ eingeschenkt. Eigentlich hätten wir mehr zahlen müssen, aber sie war echt sehr nett und jetzt brauch ma keine Dollar mehr zurückwechseln. +g+ Wir haben ihr dann anschließend unsere ganzen Münzen und die zwei übriggebliebenen Tage unserer Metrocard geschenkt. So hatten gleich drei Menschen ein nettes Tageserlebnis.

Ready for take off

Wer unsere ganze Geschichte verfolgt hat, kennt ja die kleinen Probleme unserer Anreise in die USA. Nun, gestern ging mal alles gut über die Bühne. Einzig, wir hatten über eine Stunde Verspätung, weil am JFK soviel Verkehr und über Nordamerika so schlechtes Wetter war. Egal! Ich sitze nichts ahnend auf meinem Sitz und steigere mich gerade in eine Annahme rein, dass der Typ der temporär neben Fritz saß ein Terrorist ist. Glaubt mir – der war einer! Irgendwas hatte der im Plan, weil der war auffällig nervös und komisch. Ich habe ja keine Vorurteile, aber wenn nicht der, dann keiner. Nick Knatterton Strommer hat dann also während des kompletten Fluges auf Observation geschalten. So schnell hätt der net schauen können, hätte ich ihn im Flugzeugklo eingesperrt. Nun – eigentlich wollte ich ja auf etwas anderes hinaus.

Suprise Suprise

Wir sitzen und warten immer noch auf den Take-Off, auf einmal spaziert eine Stewardess daher und fragt mich, ob ich Alexander Strommer bin. Ich schaue sie wie ein Autobus an, weil ich schon befürchtete, dass Drogen in meinem Koffer gefunden wurden. Warum auch immer ich auf das komme, aber ich hab mir gedacht, wirst seng jetzt hauns dich ausn Flieger. +gacker+ Dem war nicht so! Meine liebe Spionage Studiengangskollegin-Leidensgenossin und Schwester Tina hat uns ein DO&CO Süßigkeiten Überraschungspaket mit Brieferl geschickt. Uuuuuuur nette Idee und dafür muss ich mir eine ürdentliche Revanche einfallen lassen. (siehe Foto) Wisst ihr, was das Ärgste war? Ich konnte mich 8, in Worten, ACHT Stunden lang net bei ihr Bedanken, weil man in einem Austrian Fluggeier ja kein Handy verwenden darf. Mihihi – An dieser Stelle, danke nochmal liebe Tina. <3

Back @ Home

Seit 9:09 Uhr haben wir wieder österreichischen Boden unter den Füßen. Wir flogen zwar dann noch mit Papa Robsch in Hyperschallgeschwindigkeit über das Leithagebierge, aber dann gab es gleich mal mittags ein deftiges Begrüßungs-Nudelsupperl und ein Mama-freut-sich-dass-die-Buben-wieder-da-sind-Backhendl mit Erdäpflsalat.

Jetlag oder wie man das nennt

Keine Ahnung, ob das jetzt dieser berühmt berüchtigte Jetlag ist, aber ich habe seit mittlerweile über 24 Stunden nicht geschlafen. Ich sehe grad, mein Laptop zeigt noch 9:12 Uhr an! +g+ Oh Gott – ich hab noch nicht mal den Vormittag rum! Während ich diese Zeilen schreibe höre ich von zwei Zimmern weiter ein Grunzen, dass ihr eigentlich weit über das Land hören müsstet. Fritz hält nicht durch bzw. hatte keine Kraft mehr zum heimfahren, aber der muss auch nicht so wie ich morgen arbeiten gehen. Ich probiere jetzt noch durchzuhalten und schreibe, bastel an meinen 1000 Fotos bzw. Videos herum und werde dann noch meine Katzen aus dem Hotel Mama holen. Mal sehen, ob die überhaupt noch zu mir wollen, nachdem die jetzt zwei Wochen All Inclusive mit Schabernack-Freibrief hatten.

So, genug gefaselt und noch eine Bitte: Man möge mir bedingt durch Schlafentzug eventuelle Grammatik und Rechtschreib- bzw. Tippfehler verzeihen.

Alles Liebe

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