Tag vier in der Stadt die niemals schläft. Bevor ich jetzt den heutigen Blogeintrag verfasse, möchte ich mich bei Euch für euer Interesse an unserer USA Reise bedanken. Eigentlich hatte ich das Bloggen in diesem Umfang gar nicht geplant, aber nachdem die Zugriffszahlen meiner Website täglich in die Höhe schnellten, förderte das natürlich die Motivation für weitere Einträge. Ich hoffe ihr hattet Spaß mit uns und unseren Erlebnissen bzw. Eindrücken. Dankeschön!

Brooklyn

Was haben wir heute so getrieben? Nun, nach einem mageren Frühstück sind wir heute mit der Linie F bis Lexington gefahren und wechselten dann in die Expresslinie 5 in Richtung Brooklyn Bridge. Wir spazierten anschließend über die Brooklyn Bridge und gingen den ganzen Weg über Brooklyn Height bis in den Hafen von Brooklyn. Eine schöne und vor allem noble Gegend. Dort wären Wohnungen die würde ich auch sofort nehmen, vorausgesetzt ich hätte ca. 8000 $ im Monat übrig und könnte mir nach der Abbuchung der Miete noch ein Packerl Milch leisten. Die Mietpreise sind hier jenseits von Gut und Böse, aber manche Objekte sind einfach ein Traum. Anmerkung am Rande: Wir können nun auch zwei Restrooms in Brooklyn in unserem persönlichen Klo-Blog hinzufügen.

Midtown

Von Brooklyn sind wir anschließend mit der Fähre über den East River bis nach Midtown gefahren (traf sich super, denn so sahen wir auch das UNO Gebäude vom East River aus) und landeten ausgehungert im Empire State Building bzw. in der Heartland Brewery die im besagten Gebäude zu finden ist. Wir haben super gegessen. Ich hab mir einen fetten Burger mit Idaho Pommes reingezogen und Fritz aß ein in Buttermilch (nicht in Chlor) mariniertes und anschließend frittiertes Hendlbrüstchen mit Kartoffelpüree mit Mais und obendrauf noch Zwiebeln.

Empire State Building

Nachdem wir Expresstickets für das Observation Deck vorreserviert hatten, durften wir an allen anderen Menschen vorbeigehen und waren flott im ersten Aufzug drinnen. Im ersten Moment befürchtete ich schon, dass uns der Aufzug nach der Fresserei nicht „dazaht“, aber ich schwöre euch, der Aufzug ist flotter als flott und hat wahrscheinlich auch schon andere Kaliber als uns zwei befördert. Wir waren binnen kürzester Zeit auf der 80. Etage. Der Aufzug bei uns in der Krankenkasse fährt in derselben Zeit zwei Etagen und der ist KEIN Beamter! Nun, vom 80. Stock ging es dann nochmal 6 Etagen in einem anderen Aufzug hoch und weil wir ganz nach oben wollten, ging es dann nochmal hoch bis zur 102. Etage. Wir waren sozusagen in der Antenne des Empire State Buildings!!! Alter Schwede – ich habe keine Höhenangst, aber da oben blieb mir mal die Spucke weg. Wir blieben eine Weile oben, fuhren dann in die 86. Etage runter, waren noch draußen auf den Balkonen unterwegs und damit wir unseren Klo-Guide ergänzen können, hat Fritz auch noch die Klospülung in dieser schwindelerregenden Höhe getestet. Mihihi

Flat Iron Building

Ihr könnte euch gar nicht vorstellen wie anstrengend es ist 102 Etagen mit dem Lift zu fahren. Nachdem wir wieder den Gehsteig vor dem Empire State Building betreten hatten, ging es direkt zu Dunkin Donuts. Fritz isst just im Moment die Restln der sechs Kalorienbomben. Nach dieser kurzen aber kalorienreichen Pause sind wir zu Fuß bis zum Flat Iron Building weitergelatscht. Am Flat Iron Building Platz war wieder irgendein Food-Festival. Dreimal dürft ihr raten, wo die meisten Menschen zu finden sind? Genau – dort wo es was zu fressen und zu saufen gibt. Es ist weltweit dasselbe Phänomen.

Grand Central Station

Mit der Ubahn ging es dann zur Grand Central Station. Das Bauwerk ist schon sehr beeindruckend, aber man kann klar sagen, dass unsere Infrastruktur in vielen Belangen (Bahnsteige, UBahnen, Haltestellen usw…) viel besser, gepflegter und moderner ist. Hierbei muss man aber erwähnen, dass die New Yorker Subway täglich ca. vier Millionen Menschen transportiert. Die transportieren hier also fast halb Österreich an nur einem Tag.

Stand clear of the closing doors please – Ding Dong

Ich habe mich schon nach der ersten Fahrt mit der U-Bahn in diese Stimme verliebt. Fritz leidet sicher schon ein bissi, weil ich diesen Text täglich mehrmals nachahme. In London ging es mir damals genauso mit „Mind the gap“. Man kriegt es nie wieder aus dem Kopf. Klickt den Link, dann wisst ihr von was ich rede. 😉 Klick mich und ich bringe dich zum Youtube Video.

Tja, von Grand Central Station sind wir dann auch schon nachhause gefahren. Eigentlich sollten wir uns heute ansaufen, weil wir morgen bereits nachhause fliegen, aber morgen möchte ich nochmal unverkatert in die Stadt. Unser Flug hebt hier um 17:50 Uhr Ortszeit ab und nachdem ja sechs Stunden Zeitverschiebung sind, werden wir nach ca. 8 Stunden am Dienstag um halb 9 Uhr Früh wieder österreichischen Boden unter den Füßen haben. Ich gehe mal davon aus, dass diesmal mit dem Austrian-Flug alles gut über die Bühne geht.

Also liebe Leute– stand clear of the closing doors please und habt einen schönen Start in die neue Woche. Falls es euch tröstet – ich darf am Mittwoch mit Jetlag arbeiten gehen, aber freue mich schon auf meine Kollegas und das Neue, dass bald auf mich zukommen wird.

Diese Diashow benötigt JavaScript.