Thailand – Tag 8

Nach einigen Tagen hier kann ich viel besser verstehen, warum viele von Thailand schwärmen und immer mal wieder hierher reisen. Das Land des Lächelns und seine wirklich immer lächelnden Menschen sind einfach ein Traum. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber Fritz wird die nächsten Tage mal wieder einen Gastbeitrag schreiben und euch seine Sicht der Dinge berichten.

Heute sind wir mal wieder spät dran gewesen und waren erst relativ spät frühstücken. Ich bin ja immer ein bissl mehr Early Bird als Fritz und in der Regel muss ich fast immer auf ihn warten. haha Macht allerdings nix, wir sind ein perfektes Team. Ich muss hier jedenfalls keine Semmeln holen, weil ja beim Frühstücksbuffet alles da ist und kann am Strand auf ihn warten. 🙂 Ich bin echt mitten im Urlaubsmodus und vollkommen tiefenentspannt. Es könnte zwar an den täglichen Massagen liegen, aber ich denke dass es die Komposition aus allem ist. Mega Hotel, gutes Essen, gute Getränke, tolle Aktivitäten, die nötigen Ruhepausen… die Summe macht es sicher aus.

Heute haben wir uns mit der Taxipritsche auf den Weg zum Khao Lak Elephant Sanctuary gemacht. Wir durften dort die Elefanten füttern und sie Duschen. Sie haben fünf Elefantinnen im Alter von 22 bis 52 Jahren, die dort praktisch zur Rehabilitation bzw. in einer Art Seniorenresidenz leben. Dh. es gibt dort kein Elefantenreiten oder sonstigen Schnickschnack. Es hat echt Spaß gemacht und wir sind uns sicher, dass es den Elefanten dort super gut geht. Wir haben ihnen einige Kilo Zuckerrohr, Bananen oder Bananenblätter gefüttert und auch einiges über sie gelernt. Stellt euch vor… die schlafen gerade mal 2 Stunden am Tag, weil sie die restliche Zeit fressen müssen. Dh. sie fressen fast den ganzen Tag, außer wenn sie ihren stündlichen Schiss oder halt mal nachts ihr kurzes Schläfchen erledigen. Trotz der Mühen werden Elefanten bis zu 80 Jahre alt (oder gar mehr). Sehr beeindruckend.

Von der Elefantenfarm sind wir mit unserem superlieben, zahnlosen Opa-Taxifahrer zum Parkplatz vom „Small Sandy Beach“ gefahren. Diesen Tipp bekam ich von einem Kollegen von mir und wir sind trotz seiner Vorwarnung, dass es dort kein Bier gibt, ohne Bier hin und haben zum ersten Mal eine Kokosnuss probiert. Habt ihr das schon mal probiert? Das Kokoswasser ist relativ neutral und schmeckt vielleicht einen Hauch nach Kokos. Das Fruchtfleisch ist irgendwie gummiartig und kann man mit dem Kokos, welches ich bislang von Bounty oder Kokosette kannte, nicht vergleichen. haha Es ist allerdings sehr erfrischend und wir waren uns einig, dass das Ganze mit einem Schuss Rum oder Malibu noch besser schmecken würde. hahahahaha

Vom Small Sandy Beach sind wir dann zu Fuß in Richtung Hotel gegangen. Auf ungefähr halben Weg haben wir einen Boxenstopp in einem kleinen Lokal an der Straße eingelegt. Die Chefin dort war super nett und wir haben zum ersten Mal Papayasalat gegessen. Ich weiß von meinem Bruder, dass das normalerweise ultra scharf ist, aber ich glaube die Chefin hat es für uns ein wenig „essbarer“ gemacht. Es war laut Fritz scharf, aber nicht so schlimm. Wir waren uns nur einig, dass wir beide das Dressing trinken hätten können. So gut! 🙂 Positiver Nebeneffekt beim Boxenstopp war auch, dass wir die Kokosnuss gegen ein großes Chang-Bier ausgetauscht haben. 620ml Biergenuss! Die Thais sind nicht so Gaga, wie die Briten mit ihren 400ml. 🙂 ALLERDINGS kann man hier zu bestimmten Zeiten keinen Alkohol im Supermarkt kaufen. Zwischen 14 und 17 Uhr ist NADA… da bekommt man im Seven Eleven keinen Alkohol zu kaufen. Wir haben gegoogelt warum das so ist, falls es jemanden interessiert, kann er das auch super nachlesen.

Papayasalat Thaistyle

Von dem kleinen Lokal haben wir uns dann bei ziemlich heftiger Hitze in den nächsten Massagesalon gekämpft. Nach der gestrigen Ganzkörper-Thaimassage haben wir uns heute „nur“ eine Fussmassage gegönnt. Eine Stunde Himmel. lol Tiefenentspannt fanden wir dann auch Briefmarken für Fritzis Postkarten. (die höchstwahrscheinlich nach uns in der Heimat ankommen werden lol)

Wir waren noch schwimmen, ein wenig Ruhen und haben den Abend im „Culinarium“ verbracht. Das ist ein hoteleigenes Lokal im Resort und wir haben dort sehr gut gegessen. Es war als „traditional spicy thaifood“ angeschrieben und Fritz hatte irgendein Chef-Menü und ich Nudeln mit Tofu und Thaibasilikum (welches ich übrigens auch liebe – das ist so anders und so leiwand). Ich lache immer noch, weil Fritz sind wegen der Schärfe sogar die Brillen angelaufen. hahahahaha Ich merke leider immer noch nicht so viel von der Schärfe, aber nachdem meine Lippen wieder mal pampstig geworden sind, dürfte meines auch ganz schön Pfiff gehabt haben. Zur „Dekontamination“ hatten wir dann allerdings noch Mango Sticky Rice. Große Liebe!

Für heute lassen wir es mal gut sein und schauen, dass wir mal vor Mitternacht ins Bett kommen. Ich bin ja grundsätzlich keine Nachteule, aber vor Mitternacht werde ich hier fast nie müde. Vielleicht hängt das noch irgendwie mit der Zeitverschiebung zusammen, aber Wurscht, wir können ja ausschlafen. Ratri Sawasdi.

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