Tag 1 unserer Paris-Reise und was soll ich sagen: Der Tag begann mitten in der Nacht. Wer mich kennt, weiß, dass ich zu frühen Uhrzeiten nicht funktioniere. Der Wecker war gnadenlos auf 3:50 Uhr gestellt, aber mein innerer Reise-Alarm war wie immer noch gnadenloser: Punkt 3:45 Uhr, ZACK PRACK, hellwach. Wer braucht schon Schlaf, wenn Paris ruft?
Noch leicht im Zombie-Modus sind wir dann geschniegelt (naja… eher müde) Richtung Flughafen gedüst. Der Flug selbst war ein Traum: Sonnenaufgang, ein Panorama wie aus dem Bilderbuch. Fast schon kitschig schön. Kurz vor 9 Uhr sind wir dann in Paris CDG gelandet.


Und dann kam unser erster klassischer „Touri-Moment“. Wir haben uns beim Zug komplett vertan und sind natürlich beim falschen Zug gelandet. Ergebnis: Ehrenrunde mit dem Flughafen-Zug und zurück zum Anfang. haha Paris hat uns direkt gezeigt, wer hier die Orientierungshoheit hat. Aber egal erstmal Prioritäten setzen:
Direkt in die nächste Brasserie und ein Bier bestellt. Ankommen auf Französisch, quasi.
Danach ging es ins Hotel, Trolley abladen, kurz durchatmen und dann zu Fuß los in die Stadt. Ziel: der Eiffelturm. Und ja… wir haben uns benommen wie Erstbesucher (weil wir es ja auch sind – ätschbätsch). Ich schätze konservativ: mindestens 100 Fotos. Jeder Winkel. Jede Perspektive. Jeder „Oh schau mal!“ Moment.







Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück ins Hotel zum Einchecken und dann direkt wieder weiter. Keine Müdigkeit, nur Motivation. (Anmerkung: Heute haben wir direkt die 20.000 Schrittmarke geknackt)



Mit der Bahn sind wir zum Place d’Aligre gefahren, wo wir uns mit Mathilde und Matteo getroffen haben. Die beiden waren letztes Jahr bei uns in Purbach zu Besuch. Heute durften wir die Rollen tauschen.
Und was sollen wir sagen: Nach einem herrlichen Apéro wurden wir fürstlich bekocht. Das absolute Highlight: Sie kamen frisch aus Südfrankreich zurück und haben originalen Roquefort mitgebracht.
Das war kein Käse. Das war ein Erlebnis.



Dazu Wein, gute Gespräche, ein bisschen Erdbeer-Pâtisserie und plötzlich war alles ganz leicht, außer wir.
Was uns aber schon am ersten Tag richtig geflasht hat? Der erste Eindruck von Paris. Überall spielt sich das Leben draußen ab. Menschen sitzen auf den Straßen, in Cafés, auf Mauern, einfach überall. Es wird gechillt, gegessen, getrunken, gelacht und alles wirkt so lebendig und gleichzeitig entspannt. Genau unser Ding.
Jetzt sind wir zurück im Hotel, komplett erledigt, glücklich und satt. Der Plan für die nächsten Minuten: Bett. Sofort. Ohne Diskussion.

Ende von Tag 1.
Oder wie man hier sagt: Plumps.

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