Eine Kuh weiß wann sie genug hat

Ein Spruch wie dieser, den übrigens meine Mutter gerne verwendet, passt zum heutigen Morgen. Hier maunzen und raunen die Kater nur so durch den Raum. 😀 Nach einem sehr straffen Tagesprogramm sind wir gestern in Greenwich versumpert. Wir landeten in einer Bar und tranken Poison. Es schmeckte wie Limo, war aber wirklich pures aber geeistes Gift. Eins aber vorab, wir haben die Ehre Österreichs heldenhaft verteidigt. So, aber nun mal chronologisch zum gestrigen Tag.

Get up stand up

Wir haben ur super geschlafen und sind relativ spät zum Frühstück gegangen. Ende vom Lied war, dass wir uns sputen mussten, weil wir für 10 Uhr eine Fahrt zur Freiheitsstatue gebucht hatten. Von Queens sind wir mit der Ubahn F zur Lexington Street gefahren, weil man dort in die Linie 4 umsteigen kann. So der Plan. Was wir nicht wussten, war, dass wir von der 63th Straße in die 60th zur nächsten Subway laufen mussten, diese zwar auch gleich fanden, aber dann an der falschen Haltestelle vier Ubahnen der falschen Linie vorbei fahren ließen. Wir warteten auf die Nummer 4 und es kamen nur Züge der Linie 6. Hm, Ratlosigkeit und Zeitstress machten sich breit, bis ich sah, dass wir noch ein Stockwerk runter müssen. Ende vom Lied war, dass wir von der Endstation Battery Park bis zum Anlegeplatz der Fähre gerannt sind. Wir waren schon zu spät, kamen aber noch locker (nach einer Sicherheitskontrolle) auf die besagte Fähre.

Liberty

Anfangs war das Wetter etwas grau und diesig, aber nach einer Weile kam wieder die Sonne durch. Liberty ist eine wahre Schönheit und es war total beeindruckend mal in Wirklichkeit neben oder besser gesagt vor ihr zu stehen. Wir hatten Karten für den Besuch des Sockels vorreserviert. Leider konnte man zu unserem Reisetermin keine Eintrittskarten für den Besuch der Krone vorreservieren. Die Audiotour und die über 200 Stufen bis zum Sockel waren aber auch genial. So lernte ich zB., dass im Inneren der Statue ein Turm von Herrn Eiffel (der Schöpfer vom Eiffelturm) die ganze Statue hält. Beeindruckend war aber auch wieder der Blick auf die Skyline von Manhattan.

Battery Park

Nach der Besichtigung der Freiheitsstatue und der Schifffahrt über Ellis Island nach Manhatten, fanden wir uns im Battery Park ein und tranken dort gemütlich ein Bier in der Sonne. Schwupps war ich Teilnehmer einer Streetdance Show. Jo eh kloar, weil ich mal wieder in der ersten Reihe stand! Ein paar durchtrainierte afro-amerikanische Breakdancer sprangen im Salto über mich und noch drei andere Teilnehmer. „Trust me I´m from the Bronx“ so die Aussage von einem der Akteure. Beruhigend. 😀

One World Trade Center & 9/11 Memorial

Der Südpool – der Nordpool! Die Bilder des 9. Septembers 2001 waren sofort wieder in meinem Kopf. Man atmet ganz schön tief durch, wenn man vor dem Memorial steht, wo einst die mächtigen Twin Towers standen. Wir hatten anschließend eine einstündige geführte Tour. Ich kann dazu gar nicht viel sagen, denn ich war die ganze Zeit fast am Heulen. Die vielen Toten aus den Medienberichten bekamen plötzlich Gesichter und mir hat es fast das Herz zerrissen. Wir haben nach der Führung noch das Museum besucht und sind dann abschließend vor dem neuen World Trade Center gestanden. Bewundernswert, was man nach diesem schrecklichen Terroranschlag wieder aufgebaut hat. Empfehlung: Falls du oder ihr nach New York kommt, dann macht unbedingt so eine Tour.

Abendprogramm

Nach diesem aufregenden und auch traurigen Programm brauchten wir etwas zu essen und machten uns dann auf zur Futtersuche. Unser Weg führte uns den Broadway entlang, bis wir über einen Umweg in Chinatown (uns war nicht nach Chinesisch) in Little Italy gelandet sind. Aperol, Pasta, Bruschetta… es schmeckte wie in Italien. In New York kann man eine kulinarische Weltreise in nur 2 Blocks machen. Toll.

Da steppt der Bär

Nach dem Essen sind wir mit dem Taxi nach Greenwich gefahren. Halleluja – dort geht die Post ab. Nach ein paar Poisons (irgendwas geeistes mit Tequila und anderen fettmachenden Substanzen) rauchten die Fliesen der Tanzfläche. Die Leute dort waren sensationell nett und wir sprachen mit ihnen, als wäre Englisch unsere Muttersprache. Fließend Englisch in nur drei Drinks. +gacker+ Wir hatten eine Gaudi wie schon lange nimmer. Fritz wollte dann noch mit der U-Bahn nachhause fahren, aber ich hab mich mit meinem Sturschädl durchgesetzt und wir fuhren Taxi. Frei nach dem Motto: „Wenn ma nimmer gehen können, dann foahr ma!“ Taxifahren ist hier außerdem sehr günstig und wahrscheinlich auch das Günstigste in dieser Stadt.

Wir waren jetzt in einem Deli frühstücken, leiden nun noch ein bißchen und dann geht es ab zum Shopping und mal sehen wo es uns noch so hintreibt. Ich denke aber, dass wir uns bezüglich einer heutigen Partypause einig sind.

Cheers 🙂

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