Nach diesem etwas beeinträchtigten Start heute Morgen und dem Katerfrühstück im um die Ecke gelegenen Deli, machten wir uns dennoch auf die Socken. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich möchte anmerken, dass wir sogar heute in unserem verkaterten Zustand gute 12km zu Fuß unterwegs waren. Wir sind wirklich fleißig und täten wir nicht so viele Kalorien nachwerfen, hätten wir in diesem Urlaub doch glatt ein paar Gramm abgenommen. Nachdem wir uns aber durch ganz NYC fressen und saufen, wird wohl eher das Gegenteilige eingetreten sein.

Erste Station Rockefeller Center

Wir sind nochmal zum Rockefeller Center gefahren und waren dort ein paar Souvenirs kaufen und haben uns sonst noch in der Gegend rumgetrieben. Fritz sagte irgendwann mal, dass eine Suppe ein Traum wäre und ich konnte ihm diesen Wunsch eigentlich nur bestätigen. Nach so einem Saufgelage eine Hendlsuppe zu essen, weckt die Lebensgeister. Tja und ehe wir es uns ausgedacht haben, war da diese Suppenbar. Es war zwar keine Oma/Mama/eigene Hühnersuppe mit Nudeln, aber ich sags euch – sie war trotzdem geil und hat uns repariert. Ich musste dabei unweigerlich an Dany denken, denn die kann nach so einer durchzechten Nacht ohne Suppe nicht überleben. ^^

Zweite Station Times Square

Nach der kleinen Stärkung sind wir per Pedes in Richtung Times Square aufgebrochen. Ist eigentlich eh nur um die Ecke, aber ein Stückerl geht man doch. Was an diesem Platz so toll sein soll, keine Ahnung. Viele leuchtende Werbungen und massenhaft Menschen. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Vielleicht wollen da nur alle hin, damit sie sagen können, dass sie am Times Square waren. Wir machen das jetzt auch so. +grins+ Okay – ich gebe es ja zu, wir waren dort auch noch in einem Hard Rock Cafe und haben einen Sangria getrunken. Nach der Suppe waren wir anscheinend schon wieder super saniert. +grins+

High Line Park

In Chelsea gibt es eine stillgelegte Hochbahnstrecke, die als Park umfunktioniert wurde. Diesen Park wollten wir uns anschauen, denn so etwas gibt es echt nur hier. Manche von euch würden sich jetzt sicher wünschen, dass man dasselbe mit der U6 machen würde, aber so gemein sama net. Man hat sich dabei wirklich was gedacht und es ist ein netter und einzigartiger Park entstanden. Dass wir ihn anfangs nicht gefunden haben und trotz Fritzis Google Maps Navigation in die falsche Richtung gelaufen sind, erzähle ich euch aber nicht. Ups. Ich Plappermaul, ich!

Von Chelsea spazierten wir anschließend direkt weiter nach Greenwich Village und landeten in der Christopher Street. In den 70iger Jahren war diese Straße das Zentrum der damaligen Schwulen- u. Lesbenbewegung und sie ist auch heute noch ein Bezirk der fest im Zeichen des Regenbogens steht. Gott sei Dank konnten wir die Bar in der wir am Vorabend waren nicht mehr finden. Der Chardonnay beim Chinesen schmeckte aber trotzdem schon wieder. Von Greenwich Village sind wir anschließend mit der U-Bahn in Richtung Hotel aufgebrochen. Zuvor waren wir noch in einem Weinshop und haben Wein von Heidi Schröck aus Rust gesehen. New York hat Geschmack. 😉

Wetter

Bis jetzt hatten wir ja sehr viel Glück mit dem Wetter, aber heute hat es hier abends ein Gewitter gegeben. Seit dem regnet es immer wieder unergiebig daher, aber uns ist es wurscht, denn wir hören den Regentropfen bereits vom Hotelzimmer aus zu. Gute Nacht!

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